Behandlung von Lebererkrankungen

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Seit 1994 haben wir in der KLINIK FÜR EINZIGARTIGE ZELLBEHANDLUNG die Präparate auf der Grundlage von fetalen Stammzellen zur Behandlung der Leberzirrhose und chronischer Hepatitis entwickelt und eingeführt. Bei Patienten mit diesen Pathologien werden fetale Stammzellen intravenös verabreicht, sie können aber auch über das Laparoskop direkt ins Leberparenchym oder dessen Bandapparat implantiert werden. Fetale Stammzellen bilden neue Zellpools, die angeheilt und dauerhaft funktionieren können. Dabei wird das Lebergewebe regeneriert, und die Fähigkeit des Lebers zur Entgiftung und Proteinbildung wird verbessert.

Für die Patienten mit Leberzirrhose wird die Laparoskopie durchgeführt, während der die Suspension mit fetalen Stammzellen ins Leberparenchym verabreicht wird. Die Schichten des sichelförmigen Bandes der Leber werden durch geringe Luftmenge (5-10 ml) getrennt. In gebildete Höhlen werden die Stammzellen von 5-12 Wochen (die Zellenzahl nicht weniger als 5x106/ml) verabreicht, die in 4-6 Depots mit Gesamtvolumen von 1-5 ml gebildet werden. In 8-12 Stunden nach der Implantation von fetalen Stammzellen wird das Syndrom der frühen Posttransplantationsverbesserungen sowie das Syndrom der psychisch-funktionalen Veränderungen (geringere Erscheinungen der somatischen Depression, Verbesserung des emotionalen Zustandes, Gedächtnisses und der Kognition) in allen Fällen beobachtet. Unabhängig von der Art der Verabreichung wird am dritten bis fünften Tag nach der Transplantation die Abnahme der freien Flüssigkeit in der Bauchhöhle beobachtet.

Bei 35% der Patienten wird die freie Flüssigkeit binnen 3–6 Monate nach der Implantation nicht festgestellt, und keine diuretische Therapie ist erforderlich. Bei 65% der Patienten wird die Flüssigkeit um 100–300 ml gehalten, und dies verlangt eine geringe diuretische Therapie. Bei allen Patienten werden die biochemischen Parameter des Blutes, die Funktion der Leber charakterisieren, normalisiert, der Bilirubin-Stoffwechsel wird wiederhergestellt, und die Transaminasen im Blut werden abgenommen. Die Gesamtzahl von Thrombozyten stellt wieder her, der Aldosteron-Wert nimmt bis zum Normalwert ab. Das Risiko der Entwicklung von Komplikationen der Leberzirrhose (wie portale Hypertension und Blutungen) fällt ab. Die Immunitätswerte werden normalisiert.

Bei der komplexen Behandlung ermöglicht die Anwendung von fetalen Stammzellen zusammen mit traditioneller hepatoprotektiver Therapie das Leben der Patienten zu verlängern und ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern.

Die Behandlung der Lebererkrankungen in der KLINIK FÜR EINZIGARTIGE ZELLBEHANDLUNG dauert in der Regel 2 Tage.